Salzburg
Open
4.-11.
Juli

Endlich ist es SO weit!

SO Aktuell

Latest News rund um die SALZBURG OPEN 2021.

11.07.2021

Sunny Sunday bei den SALZBURG OPEN

Fcundo Bagnis – Federico Coria 6:4 3:6 6:2

Im rein argentinischen Endspiel trafen die Nummer 3 des Turniers, Federico Coria, ATP Ranking 83, und die Nummer 4 der Setzliste, Facundo Bagnis, ATP Ranking 92, aufeinander. Beiden hatten im bisherigen Verlauf der SALZBURG OPEN mit hochklassigem Sandplatztennis überzeugen können. Während Bagnis noch keinen Satz abgegeben hatte, musste Coria ebenfalls lediglich gegen Marc Andrea Huesler aus der Schweiz in einen 3. Satz. Man durfte also sehr gespannt sein.

Bagnis startete mit 2 Servicewinnern und starkem Spiel mit einem Aufschlagspiel zu Null. Coria konterte und tat es ihm gleich: Servicegewinn zu Null. Im nächsten Spiel änderten sich die Vorzeichen – 4 lange Rallies, alle mit dem besseren Ende für Coria: 2:1 und neuerliches Break für den 29-jährigen, das er in der Folge auch bestätigen konnte. Doch je länger das Spiel dauerte, umso mehr punktete Bagnis mit Spielwitz sowie Variantenreichtum und schaffte das Rebreak zum 4:4. Auch die folgenden beiden Games gingen an den 31-jährigen Linkshänder und er entschied den q. Satz mit 6:4 für sich.

Der 2. Satz stand ganz im Zeichen von Federico Coria. Er startete stark, lag mit 2:0 und 15:0 in Führung, als das Spiel wegen Regens unterbrochen wurde. Um 16 Uhr ging es weiter. Coria gewann sein bereits begonnenes Servicegame, dann folgten einige knappe Spiele ohne Serviceverlust und ein 2. Break zum Satzende für Federico Coria.

Im 3. Satz startete Coria mit seinem Service, das er jedoch prompt abgab. Im Gegenzug konnte Bagnis sein Service halten. Allerding erst nach einer Schrecksekunde bei Breakball für Coria, als dieser ausrutschte und sekundenlang im Sand liegen blieb, Gott sei Dank war aber nichts passiert, das Spiel konnte weitergehen. Auch das nächste Servicespiel war wieder sehr umkämpft. Am Ende ging Facundo Bagnis mit einem 2. Break und 3:0 in Führung. Der Satz blieb eine klare Angelegenheit für Facundo Bagnis: 6:2, der somit seinen 14. Challenger Titel fixierte.

Herzliche Gratulation an den frisch gebackenen SALZBURG OPEN Champion FACUNDO BAGNIS!

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10.07.2021

Semi-Saturday bei den SALZBURG OPEN!

Am Samstag standen ab 12 Uhr die beiden Semifinalpartien im Herren Einzel und das Doppel-Finale am Programm. Das erste Match bestritten die beiden Südamerikaner Facundo Bagnis und Nicolas Jarry.

Facundo Bagnis - Nicolas Jarry 6:4 6:4

Der 25-jährige Chilene begann stark, setzte seinen Gegner mit regelmäßigen Aufschlägen jenseits der  200 km/h massiv unter Druck und ging mit 2:0 in Führung. Der Linkshänder Bagnis fand jedoch rasch ein Mittel gegen das starke Serve-Volley-Spiel des Chilenen und schaffte postwendend das Rebreak: 2:2. Der Trend setzte sich fort, Bagnis entschärfte die Aufschlagstärke des Chilenen mit blendenden Returns, Jarry wurde fehleranfälliger: Break Bagnis. Das sollte für den 1. Satz reichen, der Argentinier, die Nummer 4 des Turniers, gewann ihn mit 6:4.

Der 2. Satz verlief ähnlich wie der 1. Jarry schaffte das Break zum 2:0, kassierte allerdings prompt das Rebreak, nachdem er in dem Game insgesamt 3 Doppelfehler begangen hatte. Danach verlor er seinen Aufschlag ein 2. Mal, diesmal sogar zu Null. Damit war auch der 2. Satz entschieden, denn keiner der beiden Spieler gab sein Service nochmals ab. Endstand Satz 2: 6:4 für Bagnis.

Federico Coria - Juan Ignacio Londero 6:1 6:4

Fulminanter Start für den an 83 in der Weltrangliste gereihten Argentinier Federico Coria: 3:0 nach nur ca. 10 Minuten Spielzeit! In gleicher Manier ging es weiter, 5:0 nach ca. 20 Minuten! Nach einem Servicegewinn für Londero servierte Coria zu Null den Satz aus: 6:1!

Im 2. Satz kam Londero besser ins Spiel, musste nach einem Ausflug in den Sand das Break zum 2:3 hinnehmen, konnte jedoch sofort wieder mit einem Rebreak kontern. In einem sehr fehlerhaften Augschlaggame von Juan Ignacio Londero mit mehreren unerzwungenen Fehlern und Doppelfehler nutzte Federico die Gunst der Stunde und schlug mit einem Big Point, in dem er einen zu kurz geratenen Stopp seines Gegners noch erreichte, zum 5:4 zu. Anschließend servierte er zum Matchgewinn und verwertete seinen 2. Matchball!

Doppelfinale

Bagnis/Galdos – Galloway/Lawson

Südamerika gegen Nordamerika oder Argentinien/Peru gegen USA. So lautete die Endspielpartie im Doppel der Salzburg Open. Facundo Bagnis stand am Samstag bereits zum 2. Mal am Platz nach seinem Sieg im Einzel-Semifinale. Gemeinsam mit seinem Partner, dem Peruaner Sergio Galdos, spielte er gegen die beiden US-Boys Robert Lawson/Alex Galloway um die Salzburg Open Trophy. Die Amerikaner konnten nicht an die Form und den Spielwitz der vorherigen Matches anschließen, sie wurden gleich zu Beginn überrollt und gaben glatt ihr Service ab. Daran änderte sich im Verlauf des gesamten Satzes nichts. 6:0 Für Bagnis/Galdos.

Auch Satz Nummer 2 stand ganz im Zeichen der Südamerikaner. Sie breakten ihre Gegner bereits im 1. Game zu Null. Diesen Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen und gewannen mit einem zweiten Break zum Abschluss hochverdient und ungefährdet auch den 2. Satz mit 6:3.

Die 1. SALZBURG OPEN SIEGER standen somit fest: Facundo Bagnis und Sergio Galdos.
Herzliche Gratulation!

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09.07.2021

Free Friday bei den SALZBURG OPEN!

Am Freitag standen ab 12.00 Uhr die Viertelfinalpartien im Herren Einzel und die Semifinali im Herren Doppel am Programm. Von Moderatoren-Legende Andreas Du-Rieux vorgestellt, betraten pünktlich zum High Noon die ersten beiden Kontrahenten den Court.

Facundo Bagnis – Damir Dzumhur  6:1 6:2

Facundo Bagnis, Argentinien, ATP Ranking 92: Der 31-jährige Linkshänder spielt seit 2008 auf der Tour und verzeichnet als Karriere-Hoch Platz 55 im ATP Ranking, das er 2016 erreichte, als er sein 6. Challenger Turnier in Bogota gewann. Sein erspieltes Preisgeld beträgt mehr als 1,7 Mio. USD. Auch das Jahr 2021 läuft gut für den Argentinier, an seinem 31. Geburtstag erreichte er sein erstes ATP SF in Cordoba als Qualifikant mit 6 Siegen in Folge. Sein Grand Slam Debut gab er 2014 in Roland Garros, als er den Franzosen Benneteau mit 18:16 im 5. Satz schlug. Insgesamt gewann er schon 13 Challenger Titel. Wir drücken die Daumen!

Damir Dzumhur, Bosnien – Herzegowina, ATP Ranking 128: Seit 2011 auf der Profitour unterwegs, konnte der 29-jährige im Jahr 2018 als Karrierehoch Platz 23 der Weltrangliste verbuchen. Sein erspieltes Preisgeld beträgt bereit über 4,4 Mio USD. Auf sein Konto gehen 3 ATP Tour Titel, Siege gegen Nadal, Zverev und Wawrinka – zwischen 2015 und 2019 stand er durchgehend in den Top 100. In Grand Slam Turnieren erreichte er bereits 5 mal die dritte Runde.

Das Match

Der 1. Satz war eine klare Angelegenheit für den Argentinier, der als Nummer 4 des Turniers seiner Favoritenrolle gerecht wurde, variantenreiches Sandplatztennis zeigte und 6:1 gewann. Im 2. Satz konnte der Bosnier nach 2:0 für Bagnis nochmals ausgleichen, dann war jedoch sein Widerstand gebrochen, Satz 2 ging ebenfalls klar mit 6:2 an den Argentinier als somit erstem Semifinalisten!

Nicolas Jarry – Jiri Lehecka 7:6 6:4

Nicolas Jarry, Chile, ATP Ranking 309: Der 25-jährige Chilene spielt seit 2014 auf der Profi-Tour und war im Jahr 2019 bereits die Nummer 38 der Weltrangliste, nachdem er das ATP Turnier in Bastad gewonnen hatte, in dem er keinen einzigen Satz abgab. Sein erspieltes Preisgeld beträgt knapp 2,3 Mio. USD. Seinen größten Sieg errang er gegen Alexander Zverev nach Abwehr eines Matchballes. Er kommt aus einer Sportlerfamilie, seine Eltern waren beide professionelle Volleyballspieler, sein Großvater und Onkel spielten auf der ATP Tour.

Jiri Lehecka, Tschechien, ATP Ranking 267:  Der 19-jährige Tscheche war bereits um 260 im Ranking klassiert, befindet sich aber noch ganz am Anfang seiner Karriere!

Das Match

Nach fehlerhaftem Beginn von Jarry konnte Lehecka mit Break in Führung gehen, das der Chilene jedoch zum 3:3 egalisierte. In der Folge sahen die Fans ein hochklassiges Match bis zum Satzende inkl. spannendem Tiebreak, das der Chilene nach Abwehr eines Satzballes schließlich mit 8:6 für sich entschied. Der 2. Satz verlief ausgeglichen bis zum 4:4. Ab diesem Zeitpunkt spielte Jarry groß auf, Lehecka machte keinen Punkt mehr – 6:4 für den Chilenen.

Blaz Rola – Federico Coria 2:6 6:7

Blaz Rola, ATP Ranking 159: Der 30-jährige Slowene spielt seit 2013 auf der Profi-Tour und war bereits die Nummer 78 der Weltrangliste im Jahr 2015. Auch er hat schon über 1 Mio. USD an Preisgeld erspielt. Er spielte einige Jahre in der amerikanischen College-Liga mit einem Single Record von 110:15.

Federico Coria, Argeninien, ATP Ranking 83: Der zu Nennschluss als Nummer 103 gerankte Argentinier hat sich mittlerweile um 20 Plätze in der Weltrangliste verbessert. Der 29-jährige Rechtshänder spielt seit 2010 auf der Profi-Tour und konnte bereits über 1 Mio. USD an Preisgeld gewinnen. Sein Career High erreichte er im März 2021 mit Platz 83. Heuer schaffte er bereits den Einzug ins ATP SF in Cordoba. In Roland Garros erreichte er 2020 die dritte Runde nach einem Sieg über Benoit Paire. Federico ist der jüngere Bruder des früheren ATP Stars Guillermo Coria.

Das Match

Der Slowene begann nervös und fehlerhaft, Coria hingegen agierte mutig und sicher, der 1. Satz war deshalb eine klare Sache für den Argentinier mit 6:2. Im 2. Satz konnte sich Rola stabilisieren, schlug mehr Winner, servierte besser und machte weniger Fehler - das Spiel verlief ausgeglichen bis zum 4:4. Bei 4:5 servierte Coria gegen den Satzverlust, Rola konnte jedoch 4 Satzbälle nicht nutzen: 5:5. Im anschließenden Tiebreak hatte Coria das Momentum auf seiner Seite und siegte 7:5.

Pablo Cuevas – Juan Ignacio Londero 3:6 0:6

Pablo Cuevas, Uruguay, ATP Ranking 84: Der 35-jährige geborene Argentinier ist bereits seit 2004 auf der Profi-Tour aktiv. Sein Karriere-Hoch erreichte er 2016 mit Platz 19 der ATP Rangliste. Die aktuelle Nummer 84 der Welt erspielte in seiner Karriere dementsprechend auch bereits weit über 9 Mio. USD an Preisgeld. Er stand bereits in 10 ATP Finals, von denen er 6 für sich entscheiden konnte. Pablo Cuevas ist der einzige Grand Slam Sieger, der in Salzburg am Start ist, er gewann im Jahr 2008 den Doppeltitel gemeinsam mit seinem Partner Luis Horna. 2017 erreichte er das ATP Masters SF in Madrid und die QFs in Indian Wells und Monte Carlo.

Juan Ignacio Londero, ATP Ranking 129: Der 27-jährige Argentinier spielt bereits seit 2010 auf der Profi-Tour. Sei Karrierehoch Ende 2019 erreichte er mit Platz 50 der Weltrangliste. Im Laufe seiner Karriere erspielte er bereits ein Preisgeld von knapp 1,9 Mio. USD. 2019 gewann er auch seinen 1. ATP Titel in Cordoba mit einer Wildcard. Bei seinem Grand Slam Debut 2019 erreichte er gleich die 4. Runde, wo er erst gegen Nadal verlor.

Das Match

Joan Igncio Londero war von der ersten Sekunde an präsent und voll im Match, während Pablo Cuevas offenbar länger brauchte, um warm zu werden. Er begann fehlerhafter und weniger präzise, deshalb ging der 1. Satz auch mit 6:3 an den Außenseiter. Zu Beginn hatte man den Eindruck, Cuevas würde seine Form finden, es war jedoch wieder die Nummer 129 der Welt, der die Big Points für sich entschied und auch den 2. Satz mit 6:0 gewann.

Die Doppel-Semifinali

Maximilian Neuchrist/Alexander Erler – R. Galloway/Alex Lawson 6:1 6:2

Die beiden Amerikaner Galloway und Lawson zeigten von Beginn an tolles Sandplatztennis mit spektakulären Winkeln, starkem Service und gut koordiniertem Volleyspiel und gewannen glatt 6:1 und 6:2.

A. Molteni/Andrea Vavassori – Sergio Galdos/Facundo Bagnis

Die an Nummer 1 gesetzte Paarung als Italien und Argentinien gingen 4:2 in Führung und gewannen den 1. Satz verdient mit 6:3 Anschließend kamen die beiden Südamerikaner immer besser ins Spiel, konnten ein frühes Break egalisieren und schafften es ins Tiebreak, das sie klar mit 7:1 gewannen. Das abschließende Match-Tiebreak war an Spannung nicht zu überbieten: Beide Doppelpaarungen fanden mehrere Matchbälle vor, doch Galdos/Bagnis nutzten schließlich ihren 3. Matchball – nach Abwehr von 5 Machbällen -  und gewannen 18:16.

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08.07.2021

Sandplatzkracher am Donnerstag!

Vier Achtelfinali im Herreneinzel und die Viertelfinalpartien im Doppel standen am Donnerstag auf der Agenda der Salzburg Open. Die Einzelspiele konnten noch nahezu ungetrübt über die Bühne gehen, die Doppelpartien waren durch Regenunterbrechungen gekennzeichnet.

Pablo Cuevas (2) – Danilo Petrovic 6:1 6:4

Gleich zu Beginn begegneten sich am Centercourt der an 2 gesetzte Argentinier Pablo Cuevas (ATP Ranking 84), ehemalige Nummer 19 der Welt und der Serbe Danilo Petrovic (ATP Ranking 173). Der 29-jährige Serbe hatte in Runde 1 Ernests Gulbis aus dem Bewerb genommen. Cuevas wurde seiner Favoritenrolle gerecht, startete perfekt in die Partie und gewann den 1. Satz mit vielen beeindruckenden Winnern 6.1. Die Überlegenheit des Argentiniers setzte sich auch im 2. Satz fort und Cuevas schaffte ein frühes Break zum 2:1 und gewann letztendlich klar und verdient auch den 2. Satz mit 6: 4.

Juan Ignacio Londero – Alexey Vatutin 6:0, 2:6, 6:0

Der als Lucky Loser in den Hauptbewerb gerutschte Russe Vatutin, Nr. 317 im ATP Ranking, traf auf Platz 1 auf den 27-jährigen Argentinier Juan Ignacio Londero, die Nummer 129 im ATP Ranking (Karrierehoch ATP 50), der zuvor die Nummer 6 des Turniers, den Japaner Taro Daniel besiegt hatte. Londero begann fulminant und gewann den 1. Satz mit 6:0. Vatutin konnte sich nach dem klaren Verlust des 1. Satzes besser auf seinen Gegner einstellen und ging mit exaktem Spiel 3:0 in Führung und entschied Satz Nummer 2 mit 6:2 für sich. Der Entscheidungssatz zeigte hingegen wieder ein Abbild von Satz 1: 6:0 für den Argentinier.

Nicolas Jarry - Peter Heller 6:2, 6:4

Qualifikant trifft auf Lokalmatador. Mit großer Spannung erwartet wurde die Partie des ehemals an Nummer 38 der Welt gerankten Qualifikanten Nicolas Jarry und dem an Nummer 405 im ATP Ranking gereihten Wahl-Anifer Peter Heller. Jarry hatte sowohl in der Qualifikation als auch in seinem Match gegen die Nummer 1 des Turniers, Thiago Monteiro, mit spektakulärem Powertennis und großem Kampfgeist begeistert, Peter Heller hatte ebenfalls in der 1. Runde stark aufgespielt. Der 25-jährige Chilene startete wie erwartet vor allem mit starken Aufschlägen und druckvollem Spiel und gewann Satz 1 mit 6:2. Heller ließ vor allem im 2. Satz seinen Spielwitz aufblitzen, ging sogar mit Break zum 4:3 in Führung, doch Jarry nahm Heller postwendend sein Service ab und entschied auch Satz Nummer 2 mit 6:4 für sich.

Jiri Lehecka – Alexandre Muller 6:2, 6:4

Der 24-jährige Franzosen Alexandre Muller (ATP Ranking 199) hatte in der 1. Runde den an 7 gesetzten Daniel Elahi Galan geschlagen. Der 19-jährige Jiri Lehecka (ATP Ranking 267) hatte sich im bisherigen Verlauf von Qualifikation und 1. Runde gegen 2 Österreicher durchgesetzt und sehr überzeugendes Sandplatztennis gezeigt. Auch im Achtelfinale stellte der junge Tscheche sein Talent unter Beweis und ließ in Satz 1 wenig bis gar nichts anbrennen: 6:2 für den klar besseren Spieler. Im 2. Satz konnte der Franzose besser mithalten, Lehecka machte jedoch die Big Points und gewann ungefährdet 6:4.

Doppelmatches

Facundo Bagnis/Sergio Galdos – Jakob Aichhorn/Gregor Ramskogler 6:2 6:3

Südamerika gegen Anif, so lautete die erste Doppel-Begegnung am Centercourt am Donnerstag. Das Anifer Bundesliga-Doppel Aichhorn/Ramskogler musste sich erst an Court und Gegner gewöhnen, die beiden verloren den 1. Satz relativ rasch mit 2:6, konnten sich aber im 2. Satz deutlich steigern, die Games wurden meist im Deciding Point entschieden. Endstand 6:2 und 6:3 für die peruanisch/argentinische Paarung.

Andres Molteni/Andrea Vavassori (1) – Francico Cerundolo/Federico Coria 6:3 7:5

Das top gesetzte italienisch/argentinische Doppel traf auf 2 Argentinier. Federico Coria kämpfte nach seinem erfolgreichen Einzug ins Einzel QF heute auch darum, dies im Doppel ebenfalls zu schaffen. Doch die argentinisch-italienische Paarung machte ihm hier – mit Regenunterbrechung - einen deutlichen Stich durch die Rechnung. 1:6 und 5:7 aus seiner Sicht!

Alexander Erler/Maximilian Neuchrist – Sadio Doumbia/Fabien Reboul 6:4 6:4

Nach der Regenunterbrechung ging es auch am Centercourt endlich weiter. Die beiden Österreicher ließen sich von der Verzögerung nicht beeindrucken und dominierten den 1. Satz mit starkem Serve-and-Volleyspiel und gewannen verdient 6:4. Der 2. Satz verlief ähnlich. Erler/Neuchrist schafften das erste Break zum 5:4, Maximilian Neuchrist servierte zum Sieg: 6:4.

Marc-Andrea Huesler/Lucas Miedler – Robert Galloway/Alex Lawson 7:5 6:2

Die Amerikaner gingen gleich 2:0 in Führung, die schweiz-österreichische Paarung konnte jedoch kontern und auf 5:5 ausgleichen. Satz 1 ging dennoch mit 7:5 an Galloway/Lawson. Im 2. Satz zogen die beiden Amerikaner auf 3:0 davon und brachten ihre Führung auch ins Ziel mit 6:2.

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07.07.2021

Wild Wednesday bei den Salzburg Open!

Am Mittwoch stand ein volles Programm mit 4 Achtelfinal-Partien im Herren Einzel und 6 Doppelmatches der 1. Runde auf der Agenda.

Robert Carballes Baena (5) – Blaz Rola 7:5, 6:2, 7:6

Die Nummer 5 des Turniers, der 28-jährige Roberto Carballes Baena aus Spanien, die Nummer 100 im ATP Ranking, traf am Centrecourt auf den Slowenen Blaz Rola (ATP Ranking 159), der in der 1. Runde Dennis Novak geschlagen und dabei einen sehr stabilen Eindruck hinterlassen hatte. Die beiden Kontrahenten begeisterten von Beginn an durch hochklassiges Sandplatztennis, bei deutlich kühlerem Wetter mit weniger Service-Dominanz als an den Vortagen. Es ging los mit einigen Breaks auf beiden Seiten, wobei der Spanier die entscheidenden Big Points auf seinem Konto verbuchen und den 1. Satz nach über einer Stunde Spielzeit mit 7:5 gewinnen konnte. Im 2. Satz übernahm Blaz Rola rasch die Führung und setzte sich ab. Bei 2:5 nahm der Spanier ein Medical TimeOut, das Früchte zu tragen schien. Im 3. Satz lag er bereits mit Break vor, als der Slowene bei 3:4 seinerseits ein Break verzeichnete. Ein wichtiges Break gelang dem Spanier zu Null zum 6:5, anschließend holte sich der Slowene postwendend das Break zurück: 6:6. Das abschließende Tiebreak war eine klare Angelegenheit für den Slowenen: 7:4. Willkommen im Viertelfinale, Blaz Rola!

Damir Dzhumur  - Carlos Taberner (8) 7:6, 6:7, 6:2

Parallel traf Damir Zhumur, ehemalige Nummer 23 der Welt (aktuell 128 im ATP Ranking) auf die Nummer 8 des Turniers, Carlos Taberner (ATP Ranking 113) aus Spanien. 23-jährige Spanier Taberner bot dem Routinier aus Bosnien zu Beginn eindrucksvoll Paroli und führte 5:3, allerdings riss ihm im Tiebreak ein wenig der Faden (7:2), Dzhumur entschied den Satz mit 7:6 für sich. Im 2. Satz konnte sich der Spanier wieder 5:3 absetzen, Dzhumur glückte das Rebreak, der Satz ging abermals ins Tiebreak. Diesmal verbuchte der Spanier die Big Points auf seiner Seite und zwang den Bosnier in einen 3. Satz. Tiebreak 7:5 an Taberner. Im Entscheidungssatz war beim Spanier die Luft draußen, Damir Dzhumur spielte seine Klasse aus und gewann glatt 6:2.

Marc-Andrea Huesler – Federico Coria (3) 1:6,

Der an Nummer 3 gesetzte Argentinier Federico Coria, der jüngere Bruder der ehemaligen Nummer 3 der Weltrangliste, Guillermo Coria, startete fulminant mit 5:0 und kurz später 6:1 ins Match. Marc-Andrea Huesler (ATP Ranking 155), der 25-jährige Schweizer, kam jedoch mit Verlauf der Partie immer besser ins Spiel, schaffte im 2. Satz das entscheidende Break zum 5:4 zu Null und servierte den Satz anschließend souverän aus. Der 29-jährige Argentinier schlug jedoch zurück. Nachdem Huesler Breakchancen zum 2:0 ausgelassen hatte, zog Coria auf 4:1 davon, der Schweizer konnte nochmals auf 4:4 kontern, bevor die Nummer 3 des Turniers den 3. Satz mit 6:4 gewann.

Facundo Bagnis (4) – Hugo Gaston

Der an 4 gesetzte Argentinier Facundo Bagnis (ATP Ranking 92) und der 20-jährige Franzose (ATP Ranking 162) Hugo Gaston lieferten sich von Beginn an einen harten Schlagabtausch. Doch bei 4:5 und eigenem Service geriet Gaston ins Straucheln und gab seinen Aufschlag ab: 6:4 für Bagnis. Gaston schaffte zwar im 2. Satz noch das Break zum 1:0, nach einem Rebreak des Argentiniers wurde er jedoch immer fehleranfälliger und Bagnis gewann 6 Spiele in Folge zum 6:1.

Doppelmatches

Die Salzburg Open im Doppel-Fieber! Gleich drei Doppel-Teams mit österreichischer Beteiligung stiegen am Mittwoch ins Turnier ein.

Die Anifer Wildcard-Spieler Jakob Aichhorn und Gregor Ramskogler kamen kampflos weiter durch w.o. Alexander Erler und Maximilian Neuchrist spielten gegen Alexey Vatutin und Denis Yevseyev. Den ersten Satz dominierten die beiden Österreicher in jeder Hinsicht und kamen praktisch ohne Gegenwehr zu einem 6:0 Erfolg. Der 2. Satz verlief spannender, ging jedoch ebenfalls klar mit 6:3 an die beiden Österreicher!

Auf Platz 2 fand die Partie Victor Vlad Cornea und Alexander Merino gegen die an 4 gesetzten Sadio Doumbia und Fabien Reboul statt, die sich im Machtiebreak durchsetzten. Endstand 6:3, 4:6, 10:2. Danach spielten die beiden Amerikaner Robert Galloway und Alex Lawson gegen die Nummer 2 des Doppelbewerbes, Denys Molchanov und Aleksandr Nedovyesov. Den 1. Satz gewannen die Amerikaner im Tiebreak 8:6, den 2. Satz glatt mit 6:4.

Spannend aus österreichischer Sicht war das Spiel des Tages um 18.00 Uhr von Samuel Tristan Weissborn gemeinsam mit Dustin Brown gegen Francisco Cerundolo und Federico Coria, der zuvor schon sein Einzel gewonnen hatte. Spektakulär, begeisternd, mit zahlreichen Deciding Points, schnellen Aufschlägen und allem, was Doppeltennis zu bieten hat, setzten sich Cerundolo und Coria 6:3 durch. Im 2. Satz kamen Dustin Brown und Samuel Weissborn richtig auf Touren und holten sich den Satz mit 6:0. Das Matchtiebreak musste die Entscheidung bringen. Nach einem 1:5 Rückstand konnten Brown/Weissborn auf 6:6 ausgleichen. Weiter Ging es Punkt für Punkt bis zum 1. Matchball für Cerundolo/Coria, den Bown/Weissborn noch abwehren konnten, der 2. Matchball besiegelte jedoch den Sieg für Cerundolo/Coria mit 11:9 im Matchtiebreak.

Parallel matchte sich das top gesetzte Doppel Andreas Molteni und Andrea Vavassori mit Hugo Gaston und Carlos Taberner. Sowohl Gaston als auch Taberner hatten vorher schon ihre Einzelmatches absolviert. Der 1. Satz verlief ausgeglichen bis zum 5:5, bevor sich Molteni/Vavassori 7:5 durchsetzen konnten. Im 2. Satz ließen die Turnierfavoriten nichts mehr anbrennen und gewannen sicher mit 6:3.

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06.07.2021

Thrilling Tuesday bei den Salzburg Open!

10 Einzel der 1. Hauptrunde und 2 Doppel standen am Dienstag am Programm, 4 Spiele davon gingen mit österreichischer Beteiligung über die Bühne.

Gerald Melzer (PR) – Federico Coria (3) 3:6, 4:6

Am Centercourt ging es gleich um 11 Uhr los mit zwei prominenten Namen. Gerald Melzer startete mit einem Protected Ranking gegen den an Nummer 3 gesetzten Argentinier Federico Coria, genauso wie Melzer der jüngere Bruder eines großen Namens. Der 29-jährige Argentinier agierte von Beginn an druckvoll und konnte sich in den langen Rallyes immer wieder durchsetzen. Daher ging der 1. Satz  nach Breaks auf beiden Seiten schließlich mit 6:3 an den Argentinier. Der 2. Satz verlief ähnlich. In einem spektakulären Match wurde auf beiden Seiten intensiv gekämpft, Melzer fand beim Stand von 4:4 einige Breakbälle vor, die er nicht nutzen konnte und musste anschließend selbst das Break zulassen. Endergebnis 6:3 und 6:4 für die Nummer 3 des Turniers!

Marc-Andrea Huesler – Lukas Rosol 6:3, 6:4

Parallel dazu fanden auf Court Nummer 1 die Partie des Schweizers Marc-Andrea Huesler (ATP Ranking 155) gegen den Tschechen Lukas Rosol (ATP Ranking 204) und auf Court 2 das Match Matteo Viola (Italien, ATP Ranking 260) gegen Carlos Taberner (Spanien, ATP Ranking 113) statt. Lukas Rosol mit einem Karrierehoch von Platz 26 im ATP Ranking stand jedoch gegen den stark aufspielenden 25-jährigen Schweizer auf verlorenem Posten und verlor nach nur ca. 1 Stunde Spielzeit 3:6 und 4:6.

Matteo Viola – Carlos Taberner 4:6, 4:6

Der 23-jährige Spanier Taberner und der um 10 Jahre ältere Italiener Viola lieferten sich einen harten Schlagabtausch, in dem der Spanier den 1. Satz nach einem frühen Break mit 6:4 für sich entschied. Im 2. Satz ging der Italiener mit 2:0 in Führung, musste jedoch dann den Spanier ziehen lassen mit 6:4.

Thiago Monteiro (1) – Nicolas Jarry (Q) 7:6, 6:7, 6:7

Anschließend stieg im Spiel des Tages der Brasilianer Thiago Monteiro, aktuelle Nummer 81 im ATP Ranking sowie Nummer 1 der Setzliste, ins Turniergeschehen ein. Sein Gegner, der ehemals an 38 gerankte Chilene Nicolas Jarry, hatte bereits in den beiden Qualifikationsrunden einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Der 27-jährige Brasilianer und der 25-jährige Chilene lieferten sich bei größter Hitze ein Duell auf Augenhöhe über die Maximaldistanz mit drei Tiebreaks. Beide Spieler agierten im 1. Satz mit hohem Tempo und sehr ausgeglichen, jedoch mit kleinen Vorteilen für die Nummer 1 des Turniers, die sich im Tiebreak bestätigten, das Monteiro mit 7:2 klar für sich entscheiden konnte. Im 2. Satz zeigte sich ein ähnliches Bild, beide Spieler hielten ihr Service bis zum 6:6, nur setzte sich diesmal der Chilene Jarry mit 7:4 im Tiebreak durch. Der dritte Satz brachte gleich im ersten Game ein Break für die Nummer 1, das sich Jarry jedoch mit einer beeindruckenden Kampfleistung und dem schnellsten Service des bisherigen Turniers von 239 km/h umgehend zurückholte. In der Folge entschied Nicolas Jarry das dritte Tiebreak zum Einzug in die 2. Runde mit 7:4 für sich.

Alexander Erler (Q) – Alexey Vatutin (LL) 6:2, 4:6, 2:6

Im Qualifikantenduell zwischen dem Österreicher Alexander Erler und dem russischen Lucky Loser Alexey Vatutin agierte der Österreicher zunächst druckvoll und variantenreich – und ging mit 6:2 und 4:1 in Führung. Danach riss jedoch bei großer Hitze der Faden beim jungen Österreicher, der 28-jährige Russe fand zurück ins Spiel, Erler musste sich letztendlich 6:2, 4:6 und 2:6 geschlagen geben.

Taro Daniel (6) – Juan Ignacio Londero 4:6, 4:6

Der an 6 gesetzte Japaner Taro Daniel, die Nummer 103 im ATP Ranking, spielte gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero, die Nummer 129 im ATP Ranking (Karrierehoch ATP 50). Der 28-jährige Japaner und der 27-jährige Argentinier lieferten sich ein toughes Match mit vielen Grundlinienduellen, meist mit dem besseren Ende für Londero. Er gewann mit 6:4 und 6:4.

Jakob Aichhorn (WC) – Jiri Lehecka (Q) 4:6, 3:6

Im Duell der Nachwuchstalente traf der mit einer-Veranstalter Wildcard in den Hauptbewerb gerutschte 22-jährige Salzburger Jakob Aichhorn auf den 19-jährigen Tschechen Jiri Lehecka (ATP Ranking 267), der in seinen beiden ersten Matches in der Qualifikation bereits mit starkem Sandplatztennis überzeugte. Der Salzburger Lokalmatador konnte bei seinem ersten internationalen Challenger-Auftritt im 1. Satz bis zum 4:4 perfekt mithalten, bevor der junge Tscheche das Break und darauffolgend den Satz zum 6:4 für sich entschied. Auch im 2. Satz zog Lehecka schnell mit 4:1 davon und sicherte sich den Einzug ins Achtelfinale mit 6:4 und 6:3.

Ernests Gulbis – Danilo Petrovic 2:6, 6:7

Der Lette Ernests Gulbis (ATP Ranking 190) ist der einzige Spieler in Anif, der bereits in den Top 10 der Weltrangliste aufschien. Umso gespannter war man auf sein Antreten gegen den Serben Danilo Petrovic (ATP Ranking 173). Der 29-jährige Serbe gewann den 1. Satz klar mit 6:2, der mittlerweile 32-jährige Lette konnte sich jedoch im 2. Satz besser auf seinen Gegner einstellen und führte mit 5:3. Allerdings kam der Serbe wieder heran und gewann das Tiebreak mit 7:4. Endstand 6:2 und 7:6 für Petrovic.

Daniel Elahi Galan (6) – Alexandre Muller 5:7, 6:7

Das Match des an 6 gesetzten Kolumbianers Daniel Elahi Galan (ATP Ranking 112) gegen den 24-jährigen Franzosen Alexandre Muller (ATP Ranking 199) verlief zu Beginn sehr ausgeglichen, bis sich der Franzose das Break zum 6:5 und Satz 1 mit 7:5 holte. Auch der 2. Satz stand ganz im Zeichen von Muller, der sich das Break zum 3:1 sicherte. Der 25-jährige Kolumbianer schaffte im 2. Satz zwar das Rebreak und den Sprung ins Tiebreak, in dem allerdings der Franzose Spiel, Satz und Sieg mit 7:5 und 7:6 fixierte.

Pablo Cuevas (2) – Denis Yevseyev (Q) 7:5, 6:3

Das letzte Einzelmatch des Tages bestritten die Nummer 2 des Turniers, der Argentinier Pablo Cuevas (ATP Ranking 84), ehemalige Nummer 19 der Welt, und der Qualifikant Denis Yevseyev (ATP Ranking 256). Im 1. Satz konnte der 28-jährige Kasache dem Sandplatzspezialisten Cuevas noch Paroli bieten, doch letztendlich setzte sich der 35-jährige Routinier aus Argentinien 7:5 durch. Im 2. Satz war der Widerstand des Qualifikanten gebrochen, Cuevas zog mit 7:5 und 6:3 in die 2. Runde ein.

Doppelmatches

Spannend wurde es vor allem für das einheimische Publikum zum Abschluss des Tages nochmals, als das Anifer Bundesliga-Doppel Jeroen Vanneste/Peter Heller gegen Marc-Andrea Huesler und Lucas Miedler antrat. Die beiden Wahl-Anifer führten im 1. Satz mit 5:4 und 40:0, mussten jedoch den Satz und in der Folge auch das Match noch abgeben. Endstand 7:5 und 6:4.

Das letzte Doppel bestritten Luis David Martinez und Artem Sitak gegen Facundo Bagnis und Gergio Galdos, das Bagnis/Galdos mit 6:4 und 6:2 gewannen.

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05.07.2021

Magic Monday bei den Salzburg Open!

Am Montag standen in Salzburg Anif beim 125er Challenger Turnier die 2. Qualifikationsrunde des Herren Einzels mit 4 Spielen und die 1. Runde Maindraw mit 6 Spielen am Programm. Gleich zu Beginn schaffte ein weiterer Österreicher den Einzug ins Hauptfeld. Denn Alexander Erler gewann das mit Spannung Match gegen den Belgier Jeroen Vanneste. Beide Spieler hatten in der 1. Qualirunde einen souveränen Eindruck hinterlassen, doch Vanneste konnte leider nicht an seine Leistung des Vortages anschließen. Der in der Bundesliga für die Heimmannschaft GM Sports Anif spielende Belgier agierte zu Beginn stark und souverän, ging mit 4.2 in Führung, wurde jedoch im Verlauf des Matches immer feheranfälliger. Erler spielte sein 2. konsequentes Match in Folge und schaffte letztendlich den klaren Einzug in den Hauptbewerb mit 6:4 und 6:2.

Parallel dazu versprach die Partie von Elmar Ejupovic, der am Vortag Lucas Miedler im Tiebreak des 3. Satzes mit 12:10 niedergerungen hatte, gegen die ehemalige Nummer 38 der Welt, Nicolas Jarry, ein interessantes Match zu werden. Der Deutsche zeigte wieder Powertennis und nahm dem Chilenen nach einem frühen Break den 1. Satz mit 6:4 ab. Danach kam Jarry immer besser ins Spiel und gewann die Sätze 2 und 3 mit 6:3 und 6:2. Er erspielte sich damit ebenfalls ein Ticket für den Hauptbewerb.

Auf Platz 2 bekam es der erst 19-jährige Tscheche Jiri Lehecka mit dem im ATP Ranking auf Platz 324 geführten Rumänen Filip Cristian Jianu zu tun. Auch der junge Tscheche bestätigte seinen Sieg vom Vortag mit tollem Tennis und setzte sich mit 7:5 im ersten Satz durch. Der 2. Satz verlief lange Zeit ausgeglichen, bis Lehecka mit dem Break zum 6:4 seinen Einzug ins Hauptfeld fixierte.

Der letzte Platz im Hauptbewerb wurde zwischen dem Kasachen Denis Yewseyew und dem Russen Alexey Vatutin ausgespielt, der am Vortag den starken jungen Österreicher Benedikt Emesz in 3 Sätzen aus dem Bewerb genommen hatte. Yewseyew konnte sich im 1. Satz mit 6:3 durchsetzen, im 2. Satz drehte sich das Bild jedoch komplett und Vatutin gewann mit 6:1. Der 3. Satz brachte eine neuerliche Wende, Yewseyew fand in sein Spiel zurück und siegte in 3 Sätzen 6:3, 1:6 und 7:5. Alexey Vatutin erhielt jedoch als Lucky Loser ebenfalls einen Platz im Hauptfeld.

Anschließend griff der mit einer Wildcard ausgestattete Peter Heller, einer der Anifer Bundesliga-Meister, gegen den erst 22-jährigen Argentinier Francisco Cerundolo, ATP Ranking 117, ins Geschehen ein. Der Deutsche gewann nach starkem Spiel den 1. Satz, in dem er schon 2:4 zurückgelegen war, noch mit 6:3, musste dann aber den 2. Satz ebenfalls mit 6:3 an den stärker werdenden Argentinier abgeben. Im dritten Satz spielte der Wahl-Anifer jedoch groß auf und ging mit 4:0 in Führung. Mit konsequentem, attraktivem Winkelspiel setzte er sich mit 6:3 durch und steht hochverdient in der 2. Runde!

Der an 4 gesetzte Argentinier Facundo Bagnis (ATP Ranking 92) spielte gegen den 21-jährigen Brasilianer Thiago Seiboth Wild (ATP Ranking 126) eine souveräne Partie und gewann 6:3 und 6:2.

Die Nummer 5 des Turniers, der 28-jährige Roberto Carballes Baena aus Spanien, die Nummer 100 im ATP Ranking, traf in der 1. Runde auf den Österreicher Maximilian Neuchrist, der als Finalist der Österreichischen Meisterschaften eine Wildcard erhalten hatte. Der Spanier schaffte ein frühes Break zum 2:1, das reichte zum Satzgewinn mit 6:4. Der 2. Satz zeigte ein genau umgekehrtes Bild. Maximilian Neuchrist stellte sich besser auf das klassische Sandplatztennis des Spaniers ein und konterte seinerseits mit 6:4. Der 3. Satz verlief ausgeglichen, bis Carballes Baena bei 4:4 durch einige Big Points das Break schaffte und mit 6:4 gewann.

Parallel dazu spielte der 20-jährige Franzose (ATP Ranking 162) Hugo Gaston gegen Matthias Bachinger aus Deutschland. Der 34-jährige Routinier stand lange Zeit in den Top 100 (aktuell ATP Ranking 257), wurde jedoch von dem jungen Franzosen rasch entzaubert, der die Aufschlagstärke des Deutschen neutralisierte, gut retournierte und Satz 1 mit 6:4 gewann. Zu Beginn des 2. Satzes schaffte Bachinger ein Break, Gaston schlug aber zurück und zog auf 4:2 davon. Das reichte schließlich, um das Generationenduell für den 20-jährigen zu entscheiden, der mit 6:4 und 6:3 klar in die 2. Runde einzog.

Anschießend trafen der Bosnier Damir Zhumur, ehemalige Nummer 23 der Welt (aktuell 128 im ATP Ranking) und der 28-jährige Argentinier Facundo Mena (ATP Ranking 233) aufeinander. Dzhumur zeigte von Beginn an seine Klasse, gewann den 1. Satz mit 6:4 und kam dann erst so richtig auf Touren. Der 2. Satz ging ganz klar mit 6:0 und unzähligen erfolgreichen Stopps an den Bosnier.

Im Spiel des Tages stand schließlich Österreichs aktuelle Nummer 2, Dennis Novak (ATP 122) gegen den Slowenen Blaz Rola (ATP Ranking 159) am Platz. Der Österreicher fand erst langsam ins Spiel, konnte sich aber mit Verlauf des Matches immer besser akklimatisieren. Nachdem er den 1. Satz knapp mit 7:5 verloren hatte, schaffte er im 2. Satz nach intensivem Schlagabtausch in einem hochklassigen Match zwar das Break zum 5:4, das der Slowene jedoch sofort egalisierte. Im abschließenden Tiebreak punktete Blaz Rola erneut mit extrem genauen Schlägen und einer beeindruckenden Länge und gewann 7:6.

Der morgige Dienstag verspricht mit 10 Einzel- und 2 Doppelpartien wieder jede Menge Action, Spannung und hochklassiges Tennis. Höhepunkte aus österreichischer Sicht sind die Partien von Gerald Melzer, der durch sein Protected Ranking ins Hauptfeld gerutscht ist, gegen Federico Coria aus Argentinien, als 1. Spiel am Centercourt um 11 Uhr. Für alle Salzburger heißt es Daumen drücken für den Lokalmatador Jakob Aichhorn, der vom Veranstalter eine Wildcard bekam und im 3. Spiel nach 11 Uhr am Centercourt gegen den jungen tschechischen Qualifikanten Jiri Lehecka antritt.

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04.07.2021

Das war Tag 1!

Spannendes Tennis und tolle Matches charakterisierten schon den 1. Tag der Salzburg Open mit 8 Spielen aus der Einzel-Qualifikatio. Von den 5 Österreichern am Start schaffte leider nur Alexander Erler den Einzug in die 2. Quali-Runde, doch viele begeisterte Zuseher feierten den Turnierstart, Tennis auf hohem Niveau und tolle Kulinarik am eigens errichteten Food Court!

Gleich zu Turnierbeginn wurde der Chilene Nicolas Jarry als ehemalige Nummer 38 der Welt seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte Björn Nareyka klar mit 6:1 und 6:1.

Sehr umkämpft hingegen verlief das 1. Spiel am CenterCourt zwischen Lucas Miedler, aktuelle Nummer 320 der Welt, und dem Deutschen Elmar Ejupovic (ATP 413). Während der Deutsche mit absolutem Powertennis überzeugte, punktete der 25-jährige Niederösterreicher immer wieder mit seinem feinen Händchen und variantenreichem Spiel. Satz 1 ging ins Tiebreak, das Ejupovic knapp für sich entscheiden konnte. Satz 2 gestaltete sich ebenfalls sehr ausgeglichen, der Deutsche agierte jedoch nicht mehr ganz so souverän, Miedler schaffte das Break zum 4:2, das er sich nicht mehr nehmen ließ. Satz 2 entschied der Österreicher schließlich mit 6:4 für ich. Auch der Entscheidungssatz entwickelte sich mit spannendem und tollem Powertennis ausgeglichen bis zum 6:6, allerdings wieder mit dem besseren Ende für den Deutschen und 12:10 im Tiebreak nach Abwehr von 4 Matchbälle

Ebenso spannend gestaltete sich das Match zwischen dem 23-jährigen Österreicher Alexander Erler, Nummer 354 im ATP Ranking, und dem Franzosen Sadio Doumbia (ATP 443) auf Platz 1. Nach ausgeglichenem Spiel bis zum 6:6 konnte Erler im Tiebreak durch konsequentes Spiel den 1. Satz für sich entscheiden. Obwohl der junge Österreicher im 2. Satz schnell einem Rückstand hinterher lief, schaffte er beim Stand von 2:5 die Wende und konnte das Match mit 5 Spielgewinnen in Folge für sich entscheiden. Endstand 7:5, 7:6 für den Österreicher! 

Die beiden anschließenden Partien zwischen dem Salzburger Nachwuchstalent Lukas Neumayer (ATP 1159) und jiri Lehecka (ATP 267) einerseits und dem belgischen Lokalmatador des Heimvereins GM Sports Anif, Jeroen Vanneste sowie Yosuke Watanuki (ATP Ranking 255) andererseits, boten ebenfalls feinstes Sandplatztennis. Jeroen Vanneste konnte im 1. Satz gleich seinen Heimvorteil nutzen und mit kraftvollem Top-Tennis 6:3 in Führung gehen. Zu Beginn des 2. Satzes gelang dem Belgier ein frühes Break und ein 2. zum 5:2. Gegen Ende der Partie zauberte Vanneste zahlreiche Stopps und gewann schließlich hochverdient mit 6:3 und 6:2. 

Im parallel gespielten Duell der Youngsters musste sich der 18-jährige Lukas Neumayer schon im 1. Satz der Spielstärke des ebenfalls erst 19-jährigen Tschechen beugen und diesen 3:6 abgeben. Auch der 2. Satz ging mit 6:2 an den jungen Tschechen. 

Im letzten Österreicher-Spiel des Tages traf der 19-jährige Radstädter Benedikt Emesz auf den Russen Alexey Vatutin (ATP 316). Das Spiel verlief ausgeglichen und spannend mit langen Grundlinien-Rallyes bis zum 4:4, als der Russe das Break schaffte und den 1. Satz 6:4 ausservierte. Der 2. Satz stand im Zeichen des jungen Österreichers, der sich mit viel Kampfgeist und einer extremen Laufleistung ein 4.0 erspielte und den Satz schließlich mit 6:3 für sich entschied. Der dritte Satz ging jedoch wieder klar mit 6:1 an den Russen. 

Ebenfalls in Runde 2 der Einzel Qualifikation stehen Denis Yevseyev, der gegen Michael Vrbrnsky 6:2 und 6:4 gewann sowie Filip Cristian Jianu, der Miljan Zekic 7:6 und 6:3 besiegte.

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03.06.2021

Österreichertag zum Start der Salzburg Open!

Die Einzel-Qualifikation der Salzburg startet am Sonntag ab 10 Uhr mit 5-facher österreichischer Beteiligung. Lucas Miedler und Björn Nareyka machen den Anfang, anschließend spielen Lukas Neumayer und Alexander Erler. Die jeweils dritten Partien bestreiten Benedikt Emesz und der Wahl-Anifer Bundesliga-Meister des Veranstalter-Clubs Jeroen Vanneste.

Am Sonntag kostenloser Eintritt! 

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3.7.2021

Wildcard an Jakob Aichhorn!

Kleiner lokaler Paukenschlag zum Start der Salzburg Open! Die Wildcard von Hauptsponsor Mystaff bleibt in Anif und geht an Jakob Aichhorn. Die Entscheidung fiel auf den Lokalmatador, der nicht unwesentlich zum heimischen Meistertitel beigetragen hat, um ein Zeichen zu setzen und unsere heimischen Talente der internationalen Tennisszene zu präsentieren! Alles Gute, Jakob!!!

28.6.2021

Erste Wildcard an Peter Heller.

Die erste der drei Wildcards für den Maindraw der Salzburg Open bleibt in Anif. Die in einer internen Qualifikation unter den Salzburger Bundesliga Meistern ausgespielte Wildcard geht an Peter Heller, der sich die große Chance auf einen tollen internationalen Auftritt erspielte. Eine weitere Wildcard erhält der Sieger der in diesen Tagen ausgespielten Österreichischen Meisterschaften, eine dritte WildCard wird vom Veranstalter an einen internationalen Spieler vergeben. Wir bleiben gespannt….

28.6.2021

Doppel Wildcard für die Meisterjungs aus Anif!

Eine zweite Doppel-Wildcard geht an das Anifer Doppel Jeroen Vanneste und Peter Heller. Mit dem Meistertitel im Gepäck haben sich die beiden Anifer vorgenommen, auch auf internationaler Ebene ein erstes großes Ausrufezeichen zu setzen. Wir drücken die Daumen!

27.06.2021

Doppel Wildcard an Dustin Brown und Samuel Tristan Weissborn!

Mit Dustin Brown kommt einer der großen Tennis-Charaktere nach Salzburg. Der für seine Emotion und Schnelligkeit bekannte Serve-and-Volley-Spieler bringt sowohl im Einzel als auch im Doppel ehemalige Top 100-Platzierungen mit in die Mozartstadt (Doppel Platz 43, dzt. 177, Einzel Platz 64). Gemeinsam mit dem Österreicher Samuel Tristan Weissborn, ehemalige Nummer 77 der Doppelweltrangliste (derzeit 134) ist hier ein starkes, actionreiches Doppel am Start!

Dustin Brown | Overview | ATP Tour | Tennis Tristan-Samuel Weissborn | Overview | ATP Tour | Tennis

26.6.2021

Erste Quali-Wildcards vergeben!

Die Wildcards für die Einzel-Qualifikation stehen fest: Neben Jakob Aichhorn, der internen Nummer 3 in Anif, erhalten Lukas Neumayer und Björn Nareyka eine Wildcard für die Qualifikation, um ins Challenger-Geschehen einzugreifen. Alles Gute!

25.6.2021

GM-Sports Anif fixiert Meistertitel!

7:0 an Siegen nach 7 Spieltagen. So lautet die Bilanz der Anifer rund um Gerald Mandl, ehemaliger DavisCup-Spieler und Mitveranstalter der SALZBURG OPEN. Damit ist unserer Mannschaft der Aufstieg in die höchste österreichische Spielklasse nicht mehr zu nehmen. Mit dem belgischen Top-Spieler Jeroen Vanneste sowie Peter Heller, Jakob Aichhorn, Gregor Ramskogler, Kapitän Bernd Kößler sowie Junior Richard Stoiberer auf den weiteren Spielpositionen haben die Jungs zwar gleich zu Saisonbeginn klargemacht, über wen der Aufstieg in die 1. Bundesliga führt. Denn nach einem klaren Sieg über Amstetten (7:2) fertigte die Mannschaft Klosterneuburg 9:0 ab. Nur acht verlorene Games gegen den klaren Abstiegskandidaten bedeuteten Zweitliga-Rekord. Danach folgten Siege über Seebenstein (6:3), Silz (8:1), Hartberg (7:2), Linz (9:0) und Wolkersdorf 6:3). Der Meistertitel der 2. Bundesliga 2021 geht nach Anif, das ist trotz letzter Spielrunde am 3.7.bereits fix ! Wir gratulieren!

Salzburg steigt wieder in die Tennis Turnierszene ein.

Nach einigen Jahren Abstinenz vom Tennis-Spitzensport wird Salzburg im Jahr 2021 Austragungsort von zumindest einem internationalen Tennisturnier auf höchster Challenger-Ebene.

In der Turnierkategorie ATP 125 finden folgende Events statt:

  • SO Outdoor auf der Anlage des TC GM Sports
    Vom 4.-11-Juli 201
  • SO Indoor in der Salzburg Arena
    Im November 2021 geplant

Salzburg Open Outdoor

4.-11. Juli 2021

Nach mehr als 20 Jahren Tennisgeschichte des TC GM Sports steht im Jahr 2021 mit dem ATP Challenger der 125-er Kategorie ein echter Höhepunkt am Programm.

  • Die Tennisanlage des TC GM Sports zeichnet sich besonders als Stützpunkt für Leistungssportler und angehende Profis aus.
  • Die ATP Challenger Tour bildet dabei die Basis für Tennisspieler aus der erweiterten Weltspitze, um wertvolle Punkte für die Weltrangliste zu erobern und das Ranking zu verbessern.
  • Durch den Turniertermin in der 2. Wimbledon-Woche erwarten wir ein hochkarätiges Starterfeld und einige echte Match-Highlights des internationalen Tennissports.
  • Der TC GM Sports Anif verfügt über 8 Freiplätze (davon 3 Match Courts).
  • Durch neu geschaffene Zuschauertribünen und Logen ist der TC GM Sports daher im Juli 2021 die Drehscheibe schlechthin, um Salzburg als neue Tennishochburg zu etablieren!
  • Pro Turniertag werden bis zu 1.000 begeisterte Zuschauer erwartet.
  • Neben dem Turniergeschehen warten tolle Public Viewing Bereich, um sowohl spannende Matches aus der 2. Wimbledon-Woche zu genießen als auch die Matches der Fußball EM Runde!

Die Turniere.

Salzburg Open international

SO Outdoor
Austragungsort: TC GM Sports Anif
Datum: 4. – 11- Juli 2021
Kategorie: ATP Challenger Tour 125
Preisgeld: € 137.560
SO Indoor (in Planung)
Austragungsort: Salzburg Arena
Datum: November 2021
Kategorie: ATP Challenger Tour 125
Preisgeld: € 137.550
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